Eine Zeitzeugin der 2. Generation, Frau Judith Ribic, geboren 1954, besuchte uns. Sie berichtete über die Erlebnisse  ihres Vaters , der 4 ½ Jahre im Konzentrationslager Flossenbürg inhaftiert war. Weiters erzählte sie den Schülerinnen und Schülern was es bedeutet, von einem schwer traumatisieren Menschen erzogen zu werden. Sie berichtete von Ausgrenzung und Verspottung  und wie es war,  Kind eines ehemaligen  KZ-Häftlings zu sein. Schon als Kind empfanden sie und ihre Schwestern, dass ihren Vater etwas Bedrückendes umgab, jedoch sprach er viele Jahre nicht über seine schrecklichen Erlebnisse.
Heute sieht sie es als ihre Pflicht an, auf das Grauen des NS-Systems aufmerksam zu machen.
Frau Ribic wurde von Frau Esther Dürnberger vom Verein Lila Winkel begleitet. Sie gab den Schülerinnen und Schülern  zu Beginn des Vortrags einen guten Überblick über die NS-Zeit und erläuterte die Begriffe Vorurteile, Gruppenzwang, Rassismus und Menschenrechte mit ihnen.

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